Grosse Zahlen lassen sich schwer vermitteln

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Laut einer Schätzung des Congressional Budget Office wird das Gesetz ‚Big Beautiful Bill‘ von Donald Trump das US-Haushaltsdefizit in den kommenden zehn Jahren um 3,3 Billionen US-Dollar erhöhen (SRF 2025). Die New York Times versuchte in einem Beitrag auf Instagram, diese unvorstellbare Summe mit fünf unterschiedlichen Analogien greifbarer zu machen.

Drei Billionen dreihundert Milliarden = 3’300’000’000’000

Die fünf Analogien

  1. Genug Geld, um alle Immobilien in Manhatten zwei Mal zu kaufen 
  2. Mehr als das Vermögen der reichsten 22 Personen weltweit  
  3. 25’000 US-Dollar für jeden US-Haushalt 
  4. Die aneinandergreihten 100 US-Dollarnoten würden 128 Mal die Welt umspannen 
  5. Eine Person müsste über 9000 Jahren täglich eine Million US-Dollar ausgeben 

Welche Vergleiche funktionieren und warum?

Die Analogien 3 und 5 funktionieren relativ gut: Der Betrag pro Haushalt macht die Summe greifbar, auch wenn es in den USA sehr viele Haushalte gibt. Die Vorstellung, über 9000 Jahre hinweg täglich eine Million Dollar auszugeben, veranschaulicht eindrücklich die schiere Grösse des Betrags. 

Die anderen Vergleiche wirken eher abstrakt und schwer greifbar. Nur wenige Menschen kennen sich gut genug mit dem Immobilienmarkt in Manhattan aus, können das Vermögen von Multimilliardären einschätzen oder sich eine 128-malige Umrundung der Erde mit US-Dollarnoten bildlich vorstellen.

Auch wenn nicht alle Analogien überzeugen, sind es doch wichtige Versuche, extrem grosse Zahlen besser verständlich zu machen und einzuordnen. 


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