Open Government Data (OGD) sind offene und somit frei nutzbare Verwaltungsdaten. «Ein freier Zugang zu Verwaltungsdaten fördert Transparenz und Partizipation, stärkt die Verantwortlichkeit und trägt zur Steigerung der Wertschöpfung bei, etwa indem Innovationen gefördert oder neue Geschäftsmodelle ermöglicht werden» (Bundesrat 2018).
Was ist das ‹Once-Only-Prinzip›?
Die Behörden erheben nur an einem Ort Daten und führen diese nach. Diese Daten stehen anschliessend allen berechtigten Verwaltungsstellen zur Verfügung und können mehrfach genutzt werden. Mit der Einführung des Once-Only-Prinzips werden Fehler minimiert (vgl. Datenqualität), Mehrfacheingaben vermieden und die Effizienz von Verwaltungsprozessen gesteigert.
Was bedeutet ‹Open by Default›?
Open by Default ist ein Grundprinzip der öffentlichen Verwaltung, dem zufolge Daten grundsätzlich öffentlich zugänglich gemacht werden sollen. Es sei denn, es sprechen zwingende Gründe wie Datenschutz oder Sicherheit dagegen.
«Aber genau das ist der Ansatz der Open-Data-Bewegung: Bei offenen Daten kann die Gesellschaft mitwirken und Fehler entdecken.»
Nikki Böhler, Opendata.ch (2020)
Beispiel
Der interaktive Eventkalender der Kantone Basel-Stadt und Basel-Land nutzt Daten, die im Datenportal BS als offene Behördendaten veröffentlicht sind.

Weiterbildungskurs
Einführung in Datenkompetenz

Dieser Kurs richtet sich an Personen, die ihre Fähigkeiten Daten auf kritische Art und Weise zu sammeln, zu verwalten, zu bewerten und anzuwenden, schärfen möchten.