Datenmodell

Das Datenmodell beschreibt systematisch die Struktur von Daten, damit die Vektor-, Raster- oder Sachdaten effizient gespeichert, analysiert und visualisiert werden können. «Aufgrund der Komplexität der realen Welt muss durch das Datenmodell eine geeignete Vereinfachung und Abstraktion durchgeführt werden» (Ehlers und Schiewe 2012: 42).

«Während in der Frühphase der Geodatenspeicherung und Verarbeitung Verfechter der Rastermodellierung und der Vektormodellierung einander geradezu feindlich gegenüberstanden, ist jetzt allgemein akzeptiert, dass beide geometrischen Modelle in der Geoinformatik notwendig sind und in einem GIS abgebildet werden müssen.»

Ehlers, M. und Schiewe, J. (2012: 46)

Beispiele

  • Vektormodell (Punkt, Linie, Polygon) zur Darstellung von Objekten (z. B. Baumkataster)
  • Rastermodell (Pixelbasiert) für kontinuierliche Phänomene (z. B. Niederschlag)
  • Topologisches Modell, welches die räumliche Beziehung beschreibt (z. B. Nachbarschaft)

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